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Kursnummer: 10004

Info: in Kooperation mit dem Geschichtsverein Baesweiler

Im einleitenden Vortrag analysiert der Historiker Oliver Saal der bekannten Amadeu Antonio Stiftung Berlin Vorstellungen von der nationalsozialistischen "Volksgemeinschaft" als Fluchtpunkte radikal rechten Denkens im gesamten 20. Jahrhundert. "Volk" und "Gemeinschaft" sind zwei Begriffe, die in der politischen Begriffswelt der deutschen Rechten zentral waren. Dass sie schließlich seit dem Ersten Weltkrieg im Idealbild der "Volksgemeinschaft" zusammenfielen, sollte daher nicht verwundern. Was meinten die Nationalsozialisten mit ihrer versprochenen "Glaubens- und Kampfgemeinschaft"? Wer sollte dazugehören, wer nicht? Welche Maßnahmen wurden dafür ergriffen? Auch gegenwärtige extrem rechte Strömungen wie die neurechte "Identitäre Bewegung" knüpfen an das Bild einer vermeintlich konfliktfreien "Volksgemeinschaft" an. Warum ist das Konzept also bis heute anschlussfähig geblieben, obwohl der Begriff durch den Nationalsozialismus diskreditiert ist? Zu diesen spannenden Fragen wird das anschließende Gespräch mit den Teilnehmenden Antworten suchen.

Kosten: 0,00 €

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Datum Zeit Straße Ort
Sa. 18.11.2017 14:00 - 17:00 Uhr   Baesweiler, Gymnasium, Otto-Hahn-Str. 16-18, Päd. Zentrum

 

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