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Kursnummer: 10010

Info: in Kooperation mit dem Geschichtsverein St. Sebastian Würselen und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Würselen

Um 250 n. Chr. zogen die Burgunder aus dem Netze-Warthe-Raum in die Maingegend, wo sie um Worms ein Reich gründeten, das 437 von den Hunnen vernichtet wurde (Nibelungenlied!). Reste der Burgunder ließen sich an der Rhône nieder. Hier entstanden danach das später zum westfränkischen Reich gehörende Herzogtum Burgund und das anfangs selbstständige Königreich Burgund, das 1033 an das deutsche Reich fiel. Das Herzogtum Burgund vergab der französische König Johann der Gute an seinen Sohn Philip den Kühnen (gest. 1404). Durch geschickte Heiratspolitik wuchs das Herrschaftsgebiet der neuen Dynastie rasch. Unter Karl dem Kühnen (reg. 1467 - 1477) stand Burgund auf seinem politischen und kulturellen Höhepunkt, Karl scheiterte aber an seinen allzu ehrgeizigen Plänen (Königs- bzw. Kaiserkrone), er fiel 1477 vor Nancy. Danach kämpften die Könige von Frankreich und die Habsburger jahrhundertelang um das burgundische Erbe. Als Staat war Burgund untergegangen, aber sein kulturelles Erbe blieb in Mitteleuropa bis heute bewahrt.

Kosten: 0,00 €

Datum Zeit Straße Ort
Sa. 20.01.2018 10:30 - 15:00 Uhr Kaiserstraße 36 Würselen, Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, Raum 3

 

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