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Kursnummer: 10004

Info: in Kooperation mit dem Geschichtsverein Baesweiler

Die nationalsozialistischen Ausgrenzungs-, Verdrängungs- und Entrechtungspraktiken waren eine "kumulative Radikalisierung" (Hans Mommsen). Die legislativen und administrativen Maßnahmen des NS-Staates wurden seit 1933 vom unmittelbaren Terror begleitet und durch große Teile der Bevölkerung akzeptiert, unterstützt aber vor allem komplementiert.
Der Vortrag bietet einen Überblick der NS-Verfolgungspolitik und konkretisiert die Folgen und Konturen: Wer galt als "politisch missliebig", "Minderheit" oder "Andersdenkender"? Wie widerstandslos und zügig ging die staatliche und gesellschaftlich akzeptierte Entrechtung vonstatten?
Um die "vergessenen Opfer" des NS-Terrors zurück in die Geschichte und das Gedächtnis zu holen, wird im zweiten Schritt der Fokus auf die Entrechtung von sogenannten "Kriminellen", "Asozialen" und "Arbeitsunwilligen" gelenkt - Ausgegrenzte, Marginalisierte und Verfolgte, die im bestehenden Erinnerungsdiskurs vergessen oder immer noch gesamtgesellschaftlich stigmatisiert sind.

Kosten: 0,00 €

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Enno Schwanke

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Tim Ohnhäuser

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Oktober 2018